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In seinen Arbeiten schwimmt fast unmerklich eine leise Melancholie mit, die umso stärker hervortritt, hat man sie erst einmal erkannt.

Der 1960 in Hildesheim geborene Künstler Andreas Eiserbeck schafft nicht nur Malereien und Zeichnungen, sondern arbeitet auch als Skulpteur oder Literat. Der Fokus bleibt aber bei Malerei und Zeichnung. Die Ausflüge ins Neue und Unbekannte sind für den Künstler wichtig, um einer inzestuösen Un-Kunst fern zu bleiben; und vor allem - der Kunst als Ausdruck eigenes Selbst näherzukommen.

Im Zentrum vieler Arbeiten des Künstler steht das Motiv des menschlichen Körpers. Gerade seine Bilderserie Movement zeigt fast gesichtslose Menschen, leicht verschwommene Körper, die an eine geheime Traurigkeit erinnern, die man hinter dem ausgelassenen Treiben der Menschen entdecken kann. Auch die Motive der Bilderserie Landschaft haben etwas Vergebliches; die umgestürzte Palme oder auch das einsame Strandgut. Das Interessante vieler Arbeiten besteht wohl in dem einerseits figurativen, aber andererseits abstrakten Charakter; mindestens genauso wichtig zu nennen ist aber auch der Kontrast zwischen farblicher Impulsivität und einer harmonischen Zurückhaltung der Farben.


Wilken Wehrt